Vielleicht wurde dein Pferd bereits osteopathisch oder physiotherapeutisch behandelt und war danach zunächst lockerer.
Doch bestimmte Spannungen kehren immer wieder zurück.
Dann lohnt es sich, nicht nur zu fragen:
Wo ist dein Pferd fest?
Sondern auch:
Was bringt seinen Organismus immer wieder in dasselbe Muster zurück?
Die körperliche Behandlung kann dabei richtig und notwendig sein. Wenn bestimmte Spannungsmuster trotzdem wiederkehren, kann es sinnvoll sein, ergänzend auf mögliche emotionale und energetische Zusammenhänge zu schauen.
Zum Beispiel, wenn dein Pferd:
Körperliche Ursachen, Schmerzen und Probleme mit der Ausrüstung sollten vorher beziehungsweise begleitend fachlich abgeklärt werden.
Emotionen sitzen nicht in einzelnen Wirbeln. Sie können aber beeinflussen, wie ein Pferd seinen Körper organisiert, wie es sich bewegt und ob seine Wirbelsäule frei mitschwingen kann.
Angst oder Unsicherheit können den Organismus in erhöhte Alarm- und Erwartungsbereitschaft versetzen. Das Pferd hält körperlich fest und findet möglicherweise nur schwer wieder aus diesem Zustand heraus.
Auch Überforderung kann sich in Anspannung zeigen – zum Beispiel, wenn eine Aufgabe körperlich noch nicht leistbar ist, die Anforderungen nicht verstanden werden oder zu viele Reize gleichzeitig verarbeitet werden müssen.
Andere Belastungen wirken eher niederdrückend. Das Pferd zeigt weniger Bewegungsbereitschaft und aktive Aufrichtung oder entwickelt kompensatorische Spannung, um seinen Körper dennoch zu stabilisieren.
Denn Aufrichtung bedeutet nicht, möglichst viel Spannung aufzubauen. Sie entsteht, wenn der Organismus genügend Aktivität entwickeln, seinen Rumpf dynamisch stabilisieren und situationsgerecht zwischen Anspannung und Loslassen wechseln kann.
Deshalb schaue ich nicht nur darauf, wo dein Pferd festhält, sondern auch darauf, in welchem Gesamtzustand sein Organismus die Wirbelsäule organisiert.
Nach einer kurzen Erfassung des aktuellen Themas teste ich gezielt:
Je nachdem, was sich zeigt, beziehe ich beispielsweise die energetische Aufrichtungsarbeit, Meridiane, Chakren, emotionale Belastungen oder andere energetische Zusammenhänge ein und setze passende Impulse zum Ausgleich.
Du kennst dein Pferd im Alltag am besten. Deshalb sind deine Beobachtungen ein wichtiger Teil der Begleitung.
Im anschließenden Gespräch erfährst du, welche Zusammenhänge sich in der energetischen Arbeit gezeigt haben. Wir schauen außerdem darauf, in welchen Situationen das Spannungsmuster häufiger auftreten könnte, was du anschließend gezielt beobachten kannst und ob sich daraus sinnvolle Veränderungen für den Alltag ergeben.
Dabei geht es nicht darum, einen Schuldigen für die Spannung zu finden. Wiederkehrende Muster können aus vielen verschiedenen Einflüssen entstehen.
Es geht darum, dein Pferd besser zu verstehen und nicht einfach immer wieder an derselben Stelle anzusetzen.
Dauer: circa 60 Minuten
Preis: 110 Euro
Ort: als Fernbegleitung / vor Ort nach Absprache
Dein Pferd sollte am Tag der RückenBalance und auch am darauffolgenden Tag nicht gearbeitet werden. Berücksichtige diese Ruhezeit bitte bei deiner Terminplanung.
Wenn Beschwerden trotz mehrfacher Behandlung wiederkehren, sollte gegebenenfalls auch eine erneute tierärztliche Ursachenabklärung erfolgen.